Norton is back! Mit seiner überarbeiteten Programmserie System Works hat sich Symantec meiner Meinung nach wieder den Heimnutzern zugewandt. Nun bietet das Softwarehaus genau das an, was der Nutzer für seinen Bereich haben möchte: Norton Systems Works Basic Edition, eine Standard Edition und, als Topprodukt, eine Premiere Edition. Jeder kann nun nach seinem Bedürfnis auswählen – Tools für alles oder nur für spezielle Aufgaben, mit oder ohne Virusschutz und Firewall.
Da ich weiß, daß für Euch eher die „Taschengeldvariante“ in Betracht kommt, habe ich mir die Basic Edition angesehen. Daß sie unter Windows XP ebenso läuft wie unter Vista ist selbstverständlich.
Die Registrierung erfolgt nach der Installation direkt online.
In der Basic sind meiner Meinung nach schon die wesentlichen Teile enthalten: Norton Cleanup, Disk Doctor, WinDoctor und WipeInfo. Mußte man jedoch früher noch alles auf Festplatte spielen, so geht das heute auch von CD direkt. Ein wesentlicher Vorteil, wenn das System mal anders will als man selbst. Die Optik ist angenehm aufpoliert worden, wenn auch der Startbildschirm zunächst unnötigerweise die Registerkarte des Protection Centers bringt.
Die Funktionen der Programmteile sind weitgehend gleich geblieben. Cleanup entfernt temporäre Dateien, hat aber den Bruder Custom Cleanup bekommen. Hier kann man sich zunächst ansehen, was man löschen will. Sehr gut!
Der DiskDoctor analysiert die einzelnen Laufwerke und untersucht sie auf Fehler in der Hardware und der Dateisystemstruktur. Leider hat er bei mir zunächst diagnostiziert, daß die Harddisk nicht richtig angeschlossen ist. Als ich ihm nicht glaubte, erkannte er sie im dritten Anlauf. Dann jedoch lief er wie der Teufel.
Der WinDoctor, für viele sicher das Herzstück, checkt die Registry, Systemdateien und Verknüpfungen in gewohnter Schnelligkeit. Danach kann der Nutzer entscheiden, ob er die Änderungen einzeln genehmigt oder ob der Doctor das automatisch erledigen soll. Ich mache das gerne manuell, aber das Überspringen einzelner Einträge dabei ist immer noch etwas unkomfortabel gelöst.
Eine interessante Funktion ist auch der System Optimizer, der komfortabel Änderungen und Einstellungen von der Maus bis zu den Systemeinstellungen ermöglicht. Mir machen die englischen Hinweise im Systemoptimierer auch keine Probleme. Aber für den einen oder anderen dürfte dies ein Killkriterium bei dieser Anwendung sein. Hierzu wäre ein etwas ausführlicheres Kapitel im gedruckten Kurzhandbuch wünschenswert. Ich halte Online-Handbücher nicht immer für die optimale Lösung.
Das mächtige, bekannte Wipe Info entfernt dauerhaft und sicher persönliche Dateien und Ordner, so daß sie nicht wieder hergestellt werden können. Dieser Einsatz will gut überlegt sein, denn dann hilft auch nicht mehr der Norton Papierkorb.
Beim One-Buttom-Checkup könnt Ihr Euch die wesentlichen Prüfungen einstellen und dann mit einem einfachen Aufruf automatisch ablaufen lassen.
Bereits meine „Taschengeldvariante“ ist ein praktisches, ausreichendes Programmpaket, das dem Nutzer Tools an die Hand gibt, um sein System auch bei Schwierigkeiten im Griff zu halten.
Damit ist die Basic Edition alles in allem eine gelungene Version der System Works, die ich als „Empfehlenswert“ einstufe.
Sonntag, 1. Juni 2008
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